Herzlich willkommen an diesem Freitag im Juni. Die Schafskälte hat uns fest im Griff, daher erscheint es mir passend, mich heute mit Wolle zu beschäftigen.
Ha, ha, eher das Gegenteil von Wolle… aber da es hier seit Tagen sehr kalt und regnerisch ist, verweigert die Solaranlage ihren Dienst und ich muss erstmal ein Feuer zur Warmwasserversorgung machen.
Danach gibt es Frühstücksmüsli mit Rharbarberkompott.
Auf dem Webrahmen ist gerade ein Schal aus handgesponnener Merinowolle. Der soll heute noch fertig werden.
Frisch vom Webrahmen genommen, bekommt der Schal ein Entspannungsbad….
…und darf hinterher in der Dusche vor sich hintropfen.
Das übrig gebliebene Garn wandert sauber beschriftet in die Schatzkiste voll handgesponnener Wolle.
Zum Mittagessen gibt es selbst gebackene Brötchen mit Brie, Tomate und Salat.
Am Nachmittag wartet noch eine Probe Hundewolle, die ich gerade kardiert habe.
Die Wolle ist sehr fluffig, lässt sich aber sehr gut verspinnen.
Zwei gleiche Garnmengen warten nun darauf miteinander verzwirnt zu werden. Die Arbeit mit der Hundewolle macht wirklich Spaß. Hier habe ich schon einmal darüber berichtet.
Es regnet einfach den ganzen Tag in einer Tour durch. Immerhin müssen wir nicht gießen…
Besuch aus Spanien hat eine ganze Kiste voll frischer Zitronen vom eigenen Baum mitgebracht. Wenn du ein gutes Rezept für Zitronen hast, dann gerne her damit.
Hier beende ich meinen Bericht und mache mich noch auf zu einer Vereinsversammlung. Schön, dass du mich durch meinen Tag begleitet hast. Weitere 12 von 12 Beiträge findest du hier.
Wie war dein 12. Juni? Schreibe mir gerne in den Kommentaren, was du an diesem Regentag so angestellt hast.
4 Kommentare
Liebe Verena,
ich scheine heute wirklich „Glück“ gehabt zu haben: Beim Stöbern bei Caro finde ich so viele spannende Blogs, die mit Wolle, Kunst und/ oder Pflanzen zu tun haben, dass es ein richtiges Vergnügen ist 🙂
Ich stricke sehr gerne – es beruhigt die Nerven und am Ende kommt etwas Nützliches bei heraus 🙂
Aber eine Frage habe ich doch: Ich dachte, dass nach dem Wasserbad ein Schal vorsichtig in einem Handtuch ausgedrückt werden und anschließend liegen soll? So hab ich es mal gelesen und hab mich bisher daran gehalten… Ist so ein tropfnasser Schal nicht zu schwer und würde aus der Form gehen?
Das hat mich sehr erstaunt, darum wollte ich direkt fragen – man lernt ja immer dazu 🙂
Ich schau mich mal gespannt auf Deinem Blog um, was ich noch so finde!
schön, dass du so viel Inspiration gefunden hast. Ich finde es auch immer sehr spannend bei den anderen zu stöbern.
Ich habe bisher alle Schals hängend getrocknet und damit keine Probleme gehabt. Ab und zu drehe ich ihn am Kleiderbügel ein Stück weiter um keinen Knick zu bekommen. Ich denke das Gewebe ist vielleicht stabiler als ein Strickstück. Wenn ich allerdings gewebte Wandbehänge trockne, mache ich das auch liegend auf einem Handtuch auf dem Wäscheständer.
Ich wünsche dir auch ein schönes Wochenende ☀️
Herzliche Grüße, Verena
wie gut, dass ihr als Backup noch den Holzofen habt, wenn die Solaranlage an so einem ungemütlich, kalten Tag wie gestern, den Dienst verweigert.
Nun hab ich so ein gemütliches Bild vor Augen, wie du gemütlich vor dem offenen Kamin mit einer Tasse heißer Schokolade, geduldig spinnst und webst. – Ok, die Realität sieht wahrscheinlich ganz anders aus. Aber so wie es scheint, hast du genau das Richtige an so einen Tag gemacht – der Schal sieht auf jeden Fall sehr schön aus.
Liebe Antonette,
was für ein wundervolles Bild von Gemütlichkeit. Tatsächlich mache ich das im Winter auch so 😍
Freut mich, dass dir der Schal gefällt. Auch wenn es heute bei 22 Grad sehr sonnig ist – der nächste Winter kommt bestimmt 😀
Herzliche Grüße, Verena
Liebe Verena,
ich scheine heute wirklich „Glück“ gehabt zu haben: Beim Stöbern bei Caro finde ich so viele spannende Blogs, die mit Wolle, Kunst und/ oder Pflanzen zu tun haben, dass es ein richtiges Vergnügen ist 🙂
Ich stricke sehr gerne – es beruhigt die Nerven und am Ende kommt etwas Nützliches bei heraus 🙂
Aber eine Frage habe ich doch: Ich dachte, dass nach dem Wasserbad ein Schal vorsichtig in einem Handtuch ausgedrückt werden und anschließend liegen soll? So hab ich es mal gelesen und hab mich bisher daran gehalten… Ist so ein tropfnasser Schal nicht zu schwer und würde aus der Form gehen?
Das hat mich sehr erstaunt, darum wollte ich direkt fragen – man lernt ja immer dazu 🙂
Ich schau mich mal gespannt auf Deinem Blog um, was ich noch so finde!
Liebe Grüße und hab ein schönes Wochenende
Mara
Liebe Mara,
schön, dass du so viel Inspiration gefunden hast. Ich finde es auch immer sehr spannend bei den anderen zu stöbern.
Ich habe bisher alle Schals hängend getrocknet und damit keine Probleme gehabt. Ab und zu drehe ich ihn am Kleiderbügel ein Stück weiter um keinen Knick zu bekommen. Ich denke das Gewebe ist vielleicht stabiler als ein Strickstück. Wenn ich allerdings gewebte Wandbehänge trockne, mache ich das auch liegend auf einem Handtuch auf dem Wäscheständer.
Ich wünsche dir auch ein schönes Wochenende ☀️
Herzliche Grüße, Verena
Liebe Verena,
wie gut, dass ihr als Backup noch den Holzofen habt, wenn die Solaranlage an so einem ungemütlich, kalten Tag wie gestern, den Dienst verweigert.
Nun hab ich so ein gemütliches Bild vor Augen, wie du gemütlich vor dem offenen Kamin mit einer Tasse heißer Schokolade, geduldig spinnst und webst. – Ok, die Realität sieht wahrscheinlich ganz anders aus. Aber so wie es scheint, hast du genau das Richtige an so einen Tag gemacht – der Schal sieht auf jeden Fall sehr schön aus.
Liebe Antonette,
was für ein wundervolles Bild von Gemütlichkeit. Tatsächlich mache ich das im Winter auch so 😍
Freut mich, dass dir der Schal gefällt. Auch wenn es heute bei 22 Grad sehr sonnig ist – der nächste Winter kommt bestimmt 😀
Herzliche Grüße, Verena